Schloss Wilhemlminenberg

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Schloss Wilhelminenberg Bild: © Julia Hinterseer-Pinter

Außergewöhnliche Zeiten verlangen außergewöhnliche Maßnahmen. Wir möchten die Zeit nutzen um auf unser schönes Ottakring aufmerksam zu machen und beginnen diese Woche mit dem

Schloss Wilhelminenberg

Das Schloss Wilhelminenberg liegt am westlichen Stadtrand Wiens auf dem Gallitzinberg. Es wird heute als Hotel genutzt und befindet sich inmitten einer 120.000 m² großen Parkanlage.

Im Jahre 1781 erwarb Feldmarschall Franz Moritz Graf von Lascy (auch Lacy) das Grundstück in Ottakring am Predigtstuhl genannten Berg und begann mit dem Bau des Schlosses.

Nach zahlreichen Besitzerwechseln erstanden Fürst Julius von Montléart (Jules Max Thibault Montléart, 1787–19. Oktober 1865) und seine Gattin Maria Christina 1824 das bereits renovierungsbedürftige Schloss. Sie ließen es 1838 um zwei Seitentrakte vergrößern.

Nach dem Tod des Fürsten erhielt der Sohn Moritz von Montléart das Schloss und Areal und schenkte es 1866 seiner Gattin Wilhelmine. Da seinem Wunsch nach Umbenennung von Gallitzinberg auf Wilhelminenberg amtlicherseits nicht entsprochen wurde, ließ der Fürst an allen Zugängen zum Schloss Tafeln mit der Aufschrift „Wilhelminenberg“ anbringen und erreichte somit eine indirekte Namensänderung.

Am 16. März 1887 starb der Fürst und wurde auf Wunsch seiner Witwe in der Nähe des Schlosses in einem im neugotischen Stil erbauten Mausoleum beerdigt. Fürstin Wilhelmine verteilte das Erbe unter ihren Verwandten, behielt nur ihren persönlichen Besitz und den Ertrag des Wilhelminenberges.