Steuerreform darf Gesellschaft nicht auseinanderdivideren

Bild: PID / Christian Jobst

Für die Wienerinnen und Wiener hat die "ökosoziale" Steuerreform der türkis-grünen Bundesregierung besonders negative Auswirkungen. Denn für Städte, insbesondere Wien, fällt der "Klimabonus" am geringsten aus. Das kritisiert auch Bürgermeister Dr. Michael Ludwig.

„Gerade die Wiener Bevölkerung zeigt sich seit Jahren vorbildlich im Bereich Klimaschutz. Wien investiert seit Jahren in ein gut ausgebautes öffentliches Verkehrsnetz und ist damit vorbildlich in Sachen CO2 Reduktion. Pro Kopf verbrauchen wir in Wien im Schnitt nur die Hälfte an CO2 im Vergleich zum Rest Österreichs. Dass der Klimabonus so gering ausfällt, ist daher unfair gegenüber der Wiener Bevölkerung. Ich fordere ein Aufschnüren der Steuerreform seitens der Bundesregierung und auch die Einbindung von Städten und Gemeinden.“

Steuerreform darf Gesellschaft nicht auseinanderdivideren

„Ich finde es bedenklich, dass hier durch „Politik“ versucht wird, Städte und den ländlichen Raum auseinander zu dividieren bzw. gegeneinander auszuspielen. Wir befinden uns ohnehin in einer Zeit, in der der soziale Zusammenhalt auf die Probe gestellt wird – das sollte seitens der Politik nicht noch befeuert werden.“

Ich bin gegen ein Auseinanderdividieren von Städten und ländlichen Gemeinden. Besonders in Wien gibt es ein gutes…

Posted by Michael Ludwig on Tuesday, October 5, 2021

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Mir ist es wichtig, dass sich die Wienerinnen und Wiener nicht auf dieses Spiel „Stadt gegen Land“ argumentativ einlassen – die Stärke als Stadt war schon immer der soziale Zusammenhalt und das respektvolle Miteinander.

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