Grätzlnews

Yppenplatz Nordzeile Südzeile alt neu

Der Yppenpaltz NEU

5 neuen Bäume werden in der Nordzeile des Yppenplatzes (der Teil der zwischen Weyprecht- und Yppengasse am nördlichen Teil des Platzes) gepflanzt, weitere 4 Bäume kommen auf der Südzeile (paralleler südlicher Teil des Platzes). Außerdem werden Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung umgesetzt.

Besonders im dicht besiedelten Gebiet ist es wichtig viele Bäume und Grünraum zu haben, weil hier besonders viele Menschen leben. Dadurch wird es im Sommer natürlich besonders warm. Aber gerade hier, wo es so wichtig ist, ist es auch eine große Herausforderung Bäume wie mich zu pflanzen.

Im Gebiet rund um den Yppenplatz hat sich in den letzten 15 Jahren sehr viel getan. Mit dem Brunnenmarkt (der mit 70.000 BesucherInnen der meistbesuchte Markt in Wien ist), der reichen Kunst- und Kulturszene, den vielen gastronomischen Möglichkeiten, dem Baumermarkt, den vielen Festen und Veranstaltungen, ist hier immer was los. So ist auch die Attraktivierung des Bauernmarktes und die damitige Förderung der regionalen ProduzentInnen natürlich besonders wichtig.

In den letzten Monaten (zwischen Herbst 2018 – Juni 2019) fand ein intensiver Dialog mit AnrainerInnen rund um das Gebiete statt, die gemeinsam von unserem Bezirksvorsteher Franz Prokop und der Gebietsbetreuung nach ihren Wünschen und Ideen befragt wurden.
Die Nordzeile ist ein belebter Ort: Von vielfältigen Geschäften und Lokalen über den Bauernmarkt jeden Samstag, finden hier im Sommer auch immer wieder Flohmärkte und Straßenfeste statt. Daher war gerade der Prozess mit allen NutzerInnen des Grätzeln so wichtig, da jeder unterschiedliche Wünsche und Vorstellungen mitbrachte. Die zahlreichen Stellungnahmen (die bei den mehreren Veranstaltungen gesammelt wurden) wurden im Anschluss ausgewertet und mit den Fachdienststellen der Stadt Wien auf ihre Umsetzbarkeit geprüft.

Folgendes konnte gemeinsam für die beiden Abschnitte erarbeitet und beschlossen werden:

Nordzeile NEU
-5 neue Bäume mit automatischer Bewässerung werden gepflanzt
-Zeitlich begrenzte Ladezone an der Häuserfront
-Parken außerhalb der Marktöffnungszeiten seitlich der Marktstände wird möglich
-Der Straßenabschnitt zwischen Yppengasse und Weyprechtgasse wird als Einbahn in Richtung Hubergasse geführt.

Südzeile NEU
-Vier neue Bäume
-Multifunktionalen Stadtmöbel (=Sitzgelegenheit & Marktstand)

Vielfältiges Brunnenviertel

Über 60.000 Besucherinnen und Besucher zählt der Brunnenmarkt wöchentlich. Von allen 18 Wiener Märkten ist dies die höchste Frequenz, die ihn zum längsten permanenten Straßenmarkt Europas macht. Bereits 2002 erfolgte der Planungsbeginn mit Einbindung der AnrainerInnen, der MarktstandlerInnen, der Magistratsabteilungen und der Bezirksvertretung Ottakring. Im Februar 2005 wurde die Umsetzung begonnen und 2010 abgeschlossen. Im Zuge der Arbeiten wurde die Oberfläche des Brunnenmarktes als Fußgängerzone niveaugleich gestaltet. Eine moderne und marktgerechte Infrastruktur für Strom, Wasser und Abwasser wurde hergestellt. Neue Stände hoben die Charakteristik des Marktes weiter hervor. Der Bauernmarkt im Bereich Schellhammergasse und Weyprechtgasse unterstreicht sein einmaliges Erscheinungsbild. Aber auch seit der großen Umgestaltung wird das Viertel permanent weiterentwickelt. So wurde die Fußgängerzone zwischen Schellhammergasse und Payergasse erweitert, was eine Ausdehnung von nahezu einem Kilometer bedeutet. Auch wird in Abstimmung mit allen AkteurInnen eine Umgestaltung der Nordzeile angedacht.

Neulerchenfelder Straße Neu

Im Abschnitt zwischen Deinhardsteingasse und Johann-Nepomuk-Berger Platz wurden die Gleise angepasst wodurch eine Verbreiterung des Gehsteiges erzielt werden konnte. Im Abschnitt zwischen Kirchstetterngasse und Deinhardsteingasse konnten 2500 Quadratmeter Gehsteig saniert und erweitert werden; 550 Quadratmeter Fahrbahn, 500 Laufmeter Randstein wurden erneuert. 12 Bäume gepflanzt, 19 Bänke, 13 Sessel und 1 Wartehäuschen für die Straßenbahnstation geschaffen um die Straße für die BewohnerInnen lebenswerter zu gestalten.

Auch im Abschnitt zwischen Kirchstetterngasse bis zum Gürtel werden Verweilzonen (Bäume und Bänke), sowie LED-Beleuchtung installiert. Trotzdem der Abschnitt zwischen der Brunnengasse und dem Gürtel einen schmalen Straßenquerschnitt aufweist, werden bei der Neugestaltung neben den oben genannten Verbesserungen auch Lieferzonen für den Markt und Behindertenabstellplätze realisiert.

Die Gesamtkosten der Neugestaltung der Neulerchenfelder Straße belaufen sich auf etwa 3 Millionen Euro, die mit EU-Fördermitteln sowie mit finanzieller Beteiligung der Stadt Wien ermöglicht werden.

Die Modernisierung des Brunnenviertels war ein Wirtschaftsimpuls den gesamten Bezirksteil und stellt eine Aufwertung für ganz Ottakring dar. Heute zeigt  der Brunnenmarkt, wie vielfältig und bunt Wien sein kann. Durch die strukturelle und bauliche Verbesserung in einem der am dichtest bebauten Gebiete des Bezirks ist es gelungen, das Image eines ganzen Stadtviertels positiv zu besetzen. Davon zeugen auch die zahlreichen Wohnhaussanierungs- und Neubauprojekte, die bunte Lokalszene, sowie die Vielzahl der kulturellen Initiativen im Grätzel.

Wohnen

In Ottakring gibt es in etwa 60.000 Wohnungen.

Brunnengasse / Neulerchenfelderstrasse

Gebaut werden 28 frei finanzierte Mietwohnungen von der Immobilienfirma Palmers AG inklusive einem von den AnrainerInnen gewünschten Geschäftslokal (SPAR). Außerdem konnte der Wunsch eines Kunstwerkes („Sonnenuhr“) im öffentlichen Raum durch die masc foundation 39dada aus der Grundsteingasse umgesetzt werden, die Ottakring in ein besonders tolles Licht wirft.

Brunnengasse / Gaullachergasse – Friedmanngasse

Nach langen Jahren der Abstimmung wurden neben 41 geförderten Wohnungen auch 7 frei finanzierte Mietwohnungen durch die Wohnbaugenossenschaft GEWOG-Neue Heimat, am Grund der Militärstiftung errichtet. Zusätzlich werden in einer fünf geschossigen Wohnsammelgarage ca. 200 Abstellplätze errichtet, die wesentlich zur Entspannung der Parkplatzsituation im Bereich des Brunnenviertels beitragen.

 Lobmeyrhof

Das Gründerzeitgebäude in der Lorenz-Mandl-Gasse 10-16 umfasst 164 Wohnungen und wurde tiefgreifend erneuert. Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten 2016 wurde der Hof auf 171 moderne Wohneinheiten, sowie 3 Geschäftslokale erweitert. Flexible Grundrisse, betreute Wohngemeinschaften für wohnungslose Menschen, barrierefreie Zugänge, ein Gemeinschaftsraum im Erdgeschoss mit Terrasse, sowie ein grüner Innenhof mit Spiel- und

Freizeitmöglichkeiten unterstreichen den sozialen Aspekt des Projektes.

 Neues Grätzl Huttengasse – Steinbruchgasse

In den letzten Jahren entstanden mehrere Wohnbauten im attraktiven Wohngebiet Huttengasse – Steinbruchgasse, direkt an der U-Bahn Kendlerstraße. In dem Mix aus Eigentum und Mietwohnungen entstand auch das Wohnprojekten „55plus – Wohngruppe für Fortgeschritten, in dem unterschiedliche Generationen zwar in ihrer eigenen Wohnung leben, aber durch gemeinsame Aktivitäten und Gemeinschaftsräume ihren Alltag teilen.

Wohnbauprojekt Huttengasse 27

Das innovative Wohnbauprojekt Huttengasse 27, bei dem 185 Wohnungen mit hochwertiger Ausstattung (inkl. Küchen) sowie freien Flächen errichtet werden, unterstreichen die Attraktivität des Gebietes. Den BewohnerInnen stehen zudem 95 PKW-Stellplätze zur Verfügung. Außerdem wird ein Kinderspielplatz errichtet.


Grünes Ottakring

Über 50% des Bezirkes sind Grünfläche. 135.000 m2 Parks.  Über 38 km Radwege. 470.000m2 Gehsteig. 840.000m2 Fahrbahn. 72 Spielplätze. Über 105.000 EinwohnerInnen. 2300 Hunde.

Mit einem Teil des Wienerwaldes und dem Wilhelminenberg bietet Ottakring viele Möglichkeiten für Naherholung für OttakringerInnen. Aber auch in den dichtverbauten Gebieten versucht die Bezirksvertretung Mikrofreiräume so effizient wie möglich zu nutzen. Einige Straßenzüge konnten in den letzten Jahren durch Baumpflanzungen grüner gestaltet werden (bsp. Ottakringer Straße, Herbststraße, Effingerstrasse, Seeböckgasse).

Koppstraße

Neben der Erneuerung der Fahrbahn, inklusive Neuordnung der Stellplätze, zeichnen breitere Gehsteige, verbesserte Lichtanlagen und Vorziehungen und Verweilplätzen die Sanierung der stark befahrenen Koppstraße aus. Dies zeigt sich bereits sehr gut an dem parkähnlichen Platz zwischen Habichergasse und Haberlgasse, der mit Bäumen, Sitzgelegenheiten und einem Kinderspielplatz zum Verweilen einlädt.

Gemeinschaftsgarten

Der erste Wiener Gemeinschaftsgarten befindet sich in der Heigerleinstraße. Auf 1000m2 gärtnern AnrainerInnen, Kindergartenkinder, Schulkinder und SeniorInnen gemeinsam in ihrem Nachbarschaftsgarten.

Umgestaltung und Modernisierung der Wattgasse

Von der Hernalser Hauptstraße über die Familienkirche bis hin zum Schuhmeierplatz wurde die Wattgasse bunter, grüner und lebenswerter. Für die erhöhte Lebensqualität sorgen  neue Verweilzonen, moderne Sitzflächen, mehr Bäume und ein attraktiver Spielplatz samt Erholungsflächen unter den Bäumen am Platz vor der Kirche.

Johann-Nepomuk-Berger-Platzes

Die Neugestaltung des Johann-Nepomuk-Berger-Platzes konnte 2018 abgeschlossen werden. Geschaffen wurde, anlässlich der Schienenkreuzung der Linie 44 und der Linie 2, ein 4.000m2 großer Erholungspark mit neuen Wegen, Sitzgelegenheiten, einer modernen WC-Anlage, Spielgeräten, einem Trinkbrunnen sowie einer E-Tankstelle für alle Verkehrsteilnehmer, die E-Fahrräder, E-Roller oder E-Autos benützen.

Neugestaltung des Stöberparks

Das 3.800 Quadratmeter große Areal wurde mit neuen Wegen und neuer Beleuchtung ausgestattet. Neben Sitz- und Liegegelegenheiten und einem Trinkbrunnen wurden Wippen, ein Klettergerüst, Rutschen, Schaukeln und eine Sandkiste angelegt.